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Vom Dorf zur Stadt

"75 Jahre Ortsgeschichte", unter diesem Titel lud die Stadt Glinde zur Ausstellung über den Weg vom Dorf zur Stadt, der 1936 mit dem Bau der Kurbelwellenwerke Hamburg GmbH und des Heereszeugamtes sowie mehrerer Siedlungen begann.

75 Jahre Ortsgeschichte

Vom 21. bis 26. Oktober besuchten viele Bürger und Gäste die Dokumentation im Festsaal des Bürgerhauses sowie die Arbeiten mehrerer Klassen des Glinder Gymnasiums.

Auf zahlreichen Tafeln wurde die Geschichte der Kruppsiedlung, des Negerdorfes, der Angestellten- und der Zeugamtssiedlung dargestellt, die ebenfalls ihren 75. Geburtstag begehen konnten. Ihr Entstehen war erst durch die Entscheidung der Nationalsozialisten, in Glinde ein Heereszeugamt und einen Rüstungsbetrieb der Krupp AG anzusiedeln, möglich geworden.

75 Jahre Ortsgeschichte

Die Ausstellung zeigte aber auch andere wichtige Ereignisse der vergangenen 75 Jahre und wurde ergänzt durch künstlerische Zukunftsvisionen von Schülern des Gymnasiums. Um noch vielen Menschen einen Einblick in die Arbeiten zu geben, soll das Material nun auch in anderen Einrichtungen gezeigt werden.

Fotos: Reinhard Mommert